Für dieses Projekt haben wir uns entschieden, ein eigenes textbasiertes Entscheidungsspiel in C# zu entwickeln. Wir wollten etwas machen, das interaktiv ist und bei dem man mit Entscheidungen den Verlauf der Geschichte beeinflusst. Technisch haben wir das Ganze als Konsolenprogramm umgesetzt und während der Arbeit alles sauber festgehalten (z. B. Projektantrag, Pflichtenheft, Arbeitsjournal/Protokolle und Tests).
Wir waren ein Team aus sechs Leuten (Walid, Polina, Tobias, Aarsigan, Julian, Davide,). Die Aufteilung war grundsätzlich so, dass ein Teil am Programmieren gearbeitet hat, während andere sich um Dokumentation, Planung, Recherche und Testen gekümmert haben. So konnten wir parallel arbeiten und uns gegenseitig unterstützen.
Wir haben uns an der IPERKA Methode orientiert. Dadurch hatten wir eine klare Struktur: Zuerst Informieren/Planen (Pflichtenheft, Anforderungsanalyse, Testfälle), dann Entscheiden (wir haben Varianten verglichen, Adventure vs. Taschenrechner) und danach Realisieren/Kontrollieren/Auswerten (schrittweise Umsetzung, regelmässig testen, am Schluss reflektieren).
Unser Endprodukt ist ein vollständig spielbares Adventure, bei dem der Spieler durch verschiedene Entscheidungen unterschiedliche Wege und Enden erreichen kann (gute, neutrale und schlechte). Im Spiel gibt es Gegner-Begegnungen, ein Lebenspunkte-System (HP) sowie Geld und Waffen, damit man sich im Verlauf verbessern kann. Wenn die HP auf 0 fallen, ist Game Over, ansonsten kann man das Spiel erfolgreich abschliessen.
Was gut gelaufen ist: Die Zusammenarbeit im Team hat gut funktioniert und wir konnten unsere C#-Kenntnisse deutlich verbessern (besonders If-Else-Logik und Entscheidungsstrukturen). Durch das schrittweise Vorgehen und die Tests blieb das Spiel stabil und am Ende haben die Tests wie erwartet funktioniert.
Was nicht so gut gelaufen ist: Am Anfang ging Zeit verloren, weil wir uns nicht sofort auf alles festgelegt hatten. Auch die Rollenverteilung war anfangs nicht immer klar, sodass manchmal unklar war, wer gerade woran arbeitet. Bei der Recherche mussten wir zudem aufpassen und Infos teilweise extra überprüfen.
Fazit: Das Projekt war lehrreich und hat gezeigt, wie wichtig klare Aufgaben, gute Planung und konsequentes Testen sind. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und würden beim nächsten Mal die Teamstruktur von Beginn an noch klarer festlegen.
Das hier wäre unsere Dokumentation:

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