Teamleiter: Lean Muhovic
Teammitglieder: Tharun Thiripuranathan, Elvin Brian Röthlisberger und Walid Sekandari
Für dieses Projekt haben wir einen modernen, webbasierten Tipptrainer namens SwiftType entwickelt. Die Grundidee entstand aus der Beobachtung, dass eine hohe Tippgeschwindigkeit und Präzision im Alltag eines Informatikers entscheidende Faktoren für die Produktivität sind. Unser Ziel war es, ein minimalistisches, hochperformantes Werkzeug zu erschaffen, das ohne unnötige Ablenkungen funktioniert. Während der gesamten Entwicklungsphase haben wir jeden Schritt akribisch dokumentiert, um die technische Logik hinter der Echtzeitvalidierung und den Berechnungsalgorithmen transparent darzustellen.

In unserem Team arbeiteten wir eng verzahnt zusammen. In meiner Rolle als Teamleiter habe ich stets darauf geachtet, dass jedes Mitglied seine genauen Aufgaben kannte und die Arbeitspakete fair verteilt waren. Die Aufteilung war klar definiert: Ein Teil des Teams konzentrierte sich auf die anspruchsvolle Programmierung der JavaScript Engine für die Fehlererkennung und die WPM Berechnung, während andere die semantische HTML Struktur aufbauten, das moderne Design mittels Tailwind CSS entwarfen oder die umfangreiche Dokumentation nach IPERKA Vorgaben verfassten. Die gegenseitige Unterstützung bei komplexen Problemen war der Schlüssel zu unserem Erfolg.
Den gesamten Projektablauf haben wir strikt nach der bewährten IPERKA Methode strukturiert. Von der ersten Informationsbeschaffung – wie der wichtigen Korrektur, dass wir JavaScript statt Java für die Weblogik benötigen – bis hin zur abschliessenden Auswertung hatten wir stets einen klaren Leitfaden. Diese methodische Vorgehensweise ermöglichte es uns, die Variantenentscheidung fundiert zu treffen und die Realisierung zielgerichtet innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens abzuschliessen, ohne dabei den Überblick über die funktionalen Anforderungen zu verlieren.
Unser fertiges Endprodukt, SwiftType, überzeugt als professionelle Webapplikation mit einem ablenkungsfreien, modernen Design. Über eine intuitive Benutzeroberfläche kann der Nutzer sofort mit dem Training starten. Ein technisches Highlight ist die dynamische Validierung: Während des Schreibens erhält der Nutzer in Millisekunden ein visuelles Feedback durch grüne oder rote Markierungen der Zeichen. Nach Abschluss des Tests liefert das System präzise Statistiken über die Wörter pro Minute (WPM) sowie die prozentuale Genauigkeit. Mit diesem fehlerfreien und optisch ansprechenden Tool haben wir unsere gesetzten Ziele vollumfänglich erreicht.
Was besonders gut gelaufen ist:
- Die teaminterne Koordination zwischen Tharun, Elvin, Walid und mir funktionierte hervorragend, was zu einer sehr hohen Produktivität führte.
- Die Einarbeitung in das Framework Tailwind CSS verlief sehr effizient und ermöglichte uns ein professionelles Styling ohne grossen Zeitverlust.
- Die komplexe Logik der Echtzeit Auswertung in JavaScript konnte stabil und ohne Latenzen implementiert werden.
- Das fertige Programm bietet eine flüssige Benutzererfahrung und erfüllt alle im Pflichtenheft definierten Anforderungen.
Was anfangs nicht ganz so optimal gelaufen ist:
- Zu Beginn der Recherchephase herrschte kurzzeitig Unklarheit über die technologische Abgrenzung zwischen Java und JavaScript, was jedoch durch die Gruppe schnell korrigiert werden konnte.
- Die präzise Berechnung der WPM unter Berücksichtigung von Fehlerkorrekturen erforderte mehrere Anläufe und Testreihen, bis die mathematische Logik korrekt war.
- Die initiale Konzeptionsphase bezüglich des genauen Designs verlief zu Beginn noch etwas unklar, bevor wir uns final für den minimalistischen Weg der Variante 1 entschieden haben.
Fazit: Das Projekt SwiftType war für uns alle eine äusserst bereichernde Erfahrung. Es war faszinierend zu sehen, wie aus der theoretischen Auseinandersetzung mit JavaScript Events ein funktionales Werkzeug entstand, das einen echten Mehrwert für die tägliche Arbeit am Computer bietet. Wir haben einmal mehr deutlich gemerkt, dass eine saubere Planung und eine funktionierende Teamarbeit absolut essenziell sind, wenn vier Personen gemeinsam an einem einzigen Projekt arbeiten. Abschliessend sind wir alle extrem stolz auf unser makelloses Ergebnis und nehmen ein riesiges neues Fachwissen über Webtechnologien und professionelle Softwareentwicklung mit in unsere zukünftige Laufbahn.

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