Teamleiter: Alex Eisner
Teammitglieder: Roman Leuch, Lias Vogler
Projektbeschreibung
In unserem Projekt entwickeln wir einen sogenannten RedKey mit einem Raspberry Pi Pico. Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät, das vom Computer als Tastatur erkannt wird und vordefinierte Eingaben automatisch ausführen kann. Ziel ist es zu zeigen, wie man in einer erlaubten Testumgebung wieder Zugriff auf einen eigenen Windows-Computer bekommen kann, wenn man das Passwort vergessen hat.
Das Projekt verbindet verschiedene Bereiche wie IT-Sicherheit, Mikrocontroller, Programmierung, Automatisierung und 3D-Druck. Besonders spannend war für uns, dass ein so kleines Gerät wie der Raspberry Pi Pico Eingaben wie eine normale Tastatur senden kann. Dadurch konnten wir lernen, wie HID-Geräte funktionieren und welche Verantwortung beim Umgang mit solchen Techniken wichtig ist.
Für die Umsetzung entschieden wir uns für MicroPython, weil diese Variante einfacher, schneller und besser für unseren aktuellen Projektstand geeignet war. C++ wurde ebenfalls betrachtet, war für uns aber deutlich schwieriger und zeitaufwendiger.
Zusätzlich zum Programmieren des Raspberry Pi Pico haben wir eine eigene 3D-gedruckte Hülle erstellt. Dafür wurden in Fusion 360 mehrere Teile modelliert, darunter die Haupthülle, der Tastenhalter, die Keycaps und die Schrauben. Am Ende sollte ein kompakter RedKey entstehen, der verschiedene Tastaturlayouts unterstützt, auf einem Windows-11-Testgerät funktioniert und keine zusätzliche Software auf dem Zielcomputer benötigt.

Was hat gut funktioniert?
Die Recherche zu HID-Geräten und Raspberry Pi Pico hat gut funktioniert.
Die Entscheidung für MicroPython war passend für unser Projekt.
Der Raspberry Pi Pico wurde als Eingabegerät erkannt.
Die Steuerung über mehrere Buttons konnte umgesetzt werden.
Die Auswahl verschiedener Tastaturlayouts konnte getestet werden.
Die 3D-Hülle wurde passend konstruiert und gedruckt.
Der Pico passte in das Gehäuse und der USB-Anschluss blieb erreichbar.
Die wichtigsten Anforderungen konnten erfolgreich getestet werden.
Die Dokumentation wurde mit Planung, Umsetzung, Tests und Auswertung ergänzt.
Das Projekt wurde nur in einer erlaubten Testumgebung durchgeführt.
Was hat weniger gut funktioniert?
Kleine Fehler hatten teilweise grosse Auswirkungen auf den Ablauf.
Falsche Tastaturlayouts führten zu fehlerhaften Eingaben.
Sonderzeichen mussten je nach Layout angepasst werden.
Das richtige Timing der automatisierten Eingaben war teilweise schwierig.
Manchmal war nicht sofort klar, ob ein Fehler im Code, im Layout, bei Windows oder beim Timing lag.
Die Programmierung, Tests, Hülle und Dokumentation mussten parallel koordiniert werden.
Da das Thema sicherheitsrelevant ist, musste besonders sorgfältig und verantwortungsvoll dokumentiert werden.
Fazit
Das Projekt war insgesamt sehr spannend und lehrreich. Wir konnten praktisch herausfinden, wie ein Raspberry Pi Pico als HID-Gerät funktioniert und wie automatisierte Eingaben technisch umgesetzt werden können.
Besonders hilfreich war, dass wir verschiedene Themen miteinander verbinden konnten: Programmierung, Mikrocontroller, Tastaturlayouts, Windows-Verhalten und 3D-Druck. Dadurch war das Projekt abwechslungsreich und praxisnah.
Trotz einiger Schwierigkeiten konnten wir am Ende einen funktionierenden Prototyp erstellen und die wichtigsten Anforderungen erfolgreich testen. Für ein nächstes Projekt würden wir früher mit Zwischentests beginnen, die Tests genauer protokollieren und die Dokumentation regelmässiger während der Arbeit ergänzen.










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